Alles über Defibrillatoren

Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute – schnelle Hilfe mit Defibrillatoren

In Deutschland erleiden täglich rund 800 Menschen einen Herzinfarkt. Der Herztod entsteht durch einen plötzlichen und vollständigen Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Dadurch können Teile des Herzmuskels nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden und das Muskelgewebe stirbt ab. Der Defibrillator DOC sollte deshalb immer in greifbarer Nähe sein, um im richtigen Moment Leben zu retten.

Die Symptome eines Herzinfarktes sind geschlechterspezifisch

Frauen haben bei einem Herzinfarkt oft andere Symptome als Männer. Da der Herzinfarkt bei Frauen in vielen Fällen erst spät erkannt wird, sterben statistisch mehr Frauen (43 Prozent) gegenüber Männern (37 Prozent) an den Folgen. Deshalb ist es wichtig, die typischen Anzeichen zu kennen, um direkt richtig reagieren zu können.

Bei Männern äußert sich der Herzinfarkt durch folgende Alarmzeichen:

  • starke Schmerzen in der Brust, die weiter in Arme, Schulter, Hals, Kiefer oder Oberbauch ausstrahlen können und länger als fünf Minuten anhalten
  • Begleiterscheinungen sind oftmals Übelkeit, Brechreiz und Angst
  • blasse Gesichtsfarbe mit kaltem Schweiß
  • ein Schwächegefühl, das mit, aber auch ohne Schmerzen einhergehen kann
  • ein besonderes Alarmzeichen ist nächtliches Erwachen mit schmerzender Brust

Bei Frauen äußert sich der Herzinfarkt meist durch Atemnot oder Kurzatmigkeit, sowie Bauchschmerzen im oberen Bauchbereich. Diese werden nicht selten von Brechreiz, Zahn- Rücken- und Kieferschmerzen begleitet. Ist der erste Schritt erfolgt und die Symptome sind richtig erkannt, zählt jede Minute.

Schnelles Handeln wichtig: Das DOC-Rettungssystem immer betriebsbereit

Im Falle eines Herzstillstandes kann ein schnelles Handeln die Überlebenschancen erheblich steigern. Der DOC-Defibrillator ist für solche Situationen ausgelegt. Durch die Ferntestung wird sichergestellt, dass das Gerät zu jeder Tages- und Nachtzeit einsatzbereit ist. Öffnet man den Gehäusedeckel, wird zudem automatisch ein Notruf abgesetzt und durch die integrierte Kommunikationseinheit ein direkter Kontakt zu einem medizinischen Helfer aufgebaut. Dieser leitet die nächsten Handlungen an und führt den Nutzer Schritt für Schritt durch die Notfallsituation. Durch diese einfache Handhabung kann der AED schnell und einfach auch unter Zeitdruck korrekt angebracht werden.

Ist der DOC Defibrillator einmal richtig platziert, analysiert er selbstständig, ob und inwieweit Stromstöße für die Genesung des Patienten erforderlich sind.  Inzwischen existieren in Deutschland sogenannte Chest Pain Units, welche nach amerikanischem Vorbild aufgebaut sind und Herzinfarkte besonders schnell erkennen und behandeln sollen. Durch das integrierte Notrufsystem des DOC, ist der Notarzt schnell vor Ort und kann eine Einweisung in eine solche Klinik einleiten.

So beugen Sie einem Herzinfarkt vor

Ärzte empfehlen zur Vorbeugung eines Herzinfarktes eine gesunde Ernährung, ausreichend Sport und das Loswerden von Übergewicht. Auch das Rauchen und der übermäßige Konsum von Alkohol sollte unterlassen werden. Mit Ultraschalltechnik, Blut- und Belastungstests kann der Arzt herausfinden, wie hoch das individuelle Herzinfarktrisiko ist. Stellt der Arzt eine Verengung der Herzkranzgefäße fest, so gibt es dafür mehrere Ursachen. Beispielsweise das Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Bewegungsmangel oder eine genetische Veranlagung können dafür verantwortlich sein, dass sich die Herzkranzgefäße verengen. Was auch immer im schlimmsten Fall der ausschlaggebende Auslöser für einen Herzinfarkt ist, es sollte sich ein AED, wie der DOC in unmittelbarer Nähe befinden.

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