Erste Hilfe

Immer mehr Fußballvereine setzen auf Prävention mit Defibrillatoren

Adrenalin und Höchstleistung – das gehört zu einem spannenden Fußball-Match. Sprinten, Kicken und Springen kann jedoch schnell zur Belastungsprobe für das menschliche Herz werden. Nicht selten führt intensive körperliche Anstrengung zu einem Herzinfarkt. Es kam leider schon öfter vor, dass Fußballspieler mitten auf dem Feld zusammengebrochen sind und einen durch Kammerflimmern ausgelösten Herzinfrakt hatten. In solch einem Fall ist  eine schnelle Herz-Druck-Massage sowie Defibrillation ausschlaggebend für das Überleben des Fußballers.

Die Insel macht es vor: Defibrillatoren in Fußballclubs

In Zusammenarbeit mit der „British Heart Foundation“ hat der britische Fußballverband FA bereits 600 AED (Automatische externe Defibrillatoren) in Fußballclubs für Amateure installiert. Weitere 900 sollen folgen.

Damit setzt der Verband ein Zeichen und erinnert einmal mehr daran, wie wichtig eine schnelle gesundheitliche Versorgung bei einem Herzinfarkt ist, aber vor allem auch, dass Sport und Gesundheit immer Hand in Hand miteinander gehen sollten. Gerade erst im Juli machte das Beispiel des jungen Fußballers Abdelhak Nouri (20) vom niederländischen Erstligisten Ajax Amsterdam Schlagzeilen. Dieser erlitt in einem Testspiel gegen Werder Bremen auf dem Platz einen Herzstillstand und befand sich danach im künstlichen Koma. Ein Vorfall, der die Bedeutung eines AED an Sportstätten einmal mehr betont.

Gutes Vorbild aus UK

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Umso schöner ist es, dass der britische Fußballverband einen wichtigen Schritt geht, um die Gesundheit von Fußballspielern zu schützen. Auch in Deutschland sollte es solch eine Initiative geben. Es sollten mehr Defibrillatoren in Sportvereinen installiert und die Mitglieder in Bezug auf Erste-Hilfe und Reanimation geschult werden.

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