Definition Defibrillator AED
Alles über Defibrillatoren

Was ist ein Defibrillator (AED)?

Grüne Hinweisschilder mit Herz und Blitz weisen auf sein Vorhandensein hin. Man sieht ihn in seinem Wandkasten stehen, doch meist geht man gedankenlos an ihm vorbei. Doch was ist ein Defibrillator eigentlich – und wieso ist es so wichtig, die Angst vor dem AED abzulegen?
Ein automatisierter externer Defibrillator ist ein medizinisches Gerät, das mithilfe von Stromstößen den Herzrhythmus bei Herzkammerflimmern oder Kammerflattern reguliert.

Defibrillatoren inzwischen überall

Während man Defibrillatoren vor wenigen Jahrzehnten nur im Krankenhaus oder Rettungswagen vorfinden konnte, sind sie heutzutage weltweit überall anzutreffen: in Bahnhöfen, öffentlichen Plätzen, in Hotels, Büroräumen und Banken.
Während Krankenhäuser und Rettungswagen Profi-Geräte verwenden, sind AEDs speziell auf Laien-Ersthelfer ausgerichtet. Das bedeutet, dass der Defibrillator speziell für Anwender geeignet ist, die ein solches noch nie benutzt haben – der Defibrillator leitet den Ersthelfer meist per Sprachausgabe an und gestalten die Wiederbelebung so einfach wie möglich.

Defibrillatoren – Anwendung Schritt für Schritt

In der Praxis überprüfen Sie als erstes, ob der Betroffene bewusstlos ist und keine Atmung aufweist. Ist das der Fall, so entnehmen Sie das Gerät aus der Wandhalterung. Sie stellen sicher, dass der Patient auf einer harten, ebenen Unterlage ist, sodass Sie problemlos eine Herzdruckmassage durchführen können. Dann machen Sie den Oberkörper frei und rasieren gegeben falls die Brust oder trocknen sie bei Nässe ab, um die Haftung der Klebeelektroden zu gewährleisten.

Ein vollautomatisierter Defibrillator wiederholt mehrmals, dass Sie nun den Patienten nicht mehr berühren dürfen und gibt bei Bedarf den Schock ab. Auch ein halbautomatischer Defi wertet das erstellte EKG aus und stellt fest, ob eine Defibrillation notwendig ist. Falls dies der Fall ist weist er sie darauf hin. den Patienten nicht zu berühren. Dann weist er an den Knopf zu drücken, durch den der elektrische Schock abgegeben wird. Damit spart er im Vergleich zum vollautomatisierten Defi viel Zeit, die in diesem Moment überlebenswichtig sein kann.

Nach der Schockabgabe kann es notwendig sein, die Herzdruckmassage fortzusetzten. Der Defibrillator setzt Sie davon in Kenntnis mit einer Anweisung auf dem Bildschirm und Sprachausgabe wie: „30 x Herzdruckmassage, 2 x beatmen“. Sollte danach ein weiterer Schock erforderlich sein, werden Sie wieder die Aufforderung hören, den Schock-Knopf zu drücken. Es kann oft vorkommen, dass ein Schock mehrmalig abgegeben werden muss, bis sich der Herzrhythmus einpendelt.

Das Wichtigste bei der Reanimation

Das wichtigste Wissen, dass Sie jedoch mitnehmen sollten: handeln Sie. Ob ein Defibrillator zur Hand ist oder nicht, Ihr Engagement entscheidet über Leben und Tod. Und sollten Sie in der Aufregung alles vergessen haben, was Sie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt haben, so denken Sie an diese drei Worte: „Prüfen-rufen-drücken“. Prüfen Sie, ob eine Atmung vorliegt und der Betroffene bewusstlos ist. Rufen Sie einen Rettungswagen. Mit gestreckten Armen und übereinandergelegten Händen in die Mitte des Brustkorbs drücken. 30 Mal drücken, 2 Mal beatmen.

Seit Jahren statten wir Unternehmen weltweit mit Automatischen Externen Defibrillatoren aus. Wenn Sie mehr zum Thema Defibrillatoren für Hotels, Praxen, Vereine oder Unternehmen erfahren möchten sind Sie bei Almas Industries gut aufgehoben – wir beraten Sie gerne.

Rufen Sie uns einfach an: +49 621 842 528 0

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Direktanruf